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Die Stiftung ex oriente
 

Seit 2006 arbeitet die Stiftung ex oriente im Bereich der Sprach- und Kulturförderung sowie der Völkerverständigung. Ihrem Namen entsprechend beschäftigt sie sich dabei mit Deutschlands östlichen Nachbarn - von der Ukraine bis Japan und Korea.

Bei ihrem monatliche Jour Fixe mit Vorträgen und musikalischen und künstlerischen Beiträgen bietet sie eine Plattform zum ungezwungenen Kennenlernen. Die Themen der Vorträge reichen dabei von Kunst und Kultur über Geschichte bis zu Wirtschaft und Politik. Einen besonderen Schwerpunkt setzt ex oriente seit Beginn auf die Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur. Daher beschäftigen sich auch viele Vorträge mit China, doch auch Themen aus Japan, Korea, Ungarn und der Ukraine finden ihren Platz auf dem Jour Fixe.

Darüber hinaus unterstützt ex oriente den Chinesisch-Unterricht an bayrischen Schulen und Austauschprogramme zwischen bayrischen und chinesischen Schulen. So wurde es in Bayern sogar möglich, Chinesisch im Abitur als Wahlpflichtfach zu wählen.

Das Konfuzius-Institut steht seit 2009 im Mittelpunkt der Stiftungsaktivitäten seines deutschen Partners ex oriente. Im Institut finden Interessenten jeden Alters, mit und ohne Vorkenntnissen, einen geeigneten Sprachkurs. Auch Taiji, chinesische Malerei oder Kalligraphie stehen zur Auswahl. Das Institut ist auch als zertifiziertes Prüfungszentrum für den HSK-Test anerkannt.

Jakob Pöllath  
Stiftungsvorstand

219. Jour Fixe der Stiftung ex oriente

Chinas neuer Fünfjahresplan – Wirtschaftliche Weichenstellungen inmitten einer turbulenten Welt

10. April 2026 um 19:30 Uhr im Konfuzius-Institut München oder via Zoom und Youtube-Livestream. 

Referent: Prof. Dr. Markus Taube

Mit dem jüngst verkündeten 15. Fünfjahresplan reagiert die chinesische Staatsführung auf eine Vielzahl innerer und äußerer Herausforderungen. Strukturelle Probleme innerhalb der eigenen Volkswirtschaft treffen auf ein zunehmend instabiles globales Umfeld, das von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheit und sich wandelnden Handelsbeziehungen geprägt ist. Vor diesem Hintergrund verfolgt die Regierung das Ziel, die wirtschaftliche Entwicklung zu stabilisieren und zugleich die Grundlage für Chinas weiteren Aufstieg als globale Führungsmacht zu festigen.

Der Vortrag beleuchtet die zentralen wirtschaftspolitischen Weichenstellungen, die im neuen Fünfjahresplan angelegt sind, und analysiert deren strategische Bedeutung. Dabei werden sowohl die wichtigsten Handlungsfelder als auch die damit verbundenen Herausforderungen in den Blick genommen, die es für eine nachhaltige Transformation der chinesischen Wirtschaft zu bewältigen gilt.

Über den Referenten:

Prof. Dr. Markus Taube ist Professor für Ostasienwirtschaft / China an der Mercator School of Management der Universität Duisburg-Essen sowie Direktor der IN-EAST School of Advanced Studies. Darüber hinaus ist er Co-Direktor des Konfuzius-Instituts Metropolis Ruhr.

Er studierte Sinologie und Volkswirtschaftslehre in Trier und Wuhan und promovierte an der Ruhr-Universität Bochum, wo er für seine Dissertation mit dem Walter-Eucken-Preis ausgezeichnet wurde. Vor seiner Berufung nach Duisburg-Essen war er unter anderem am ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München tätig.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas, insbesondere in den Bereichen Industriepolitik, Innovationssysteme und internationale Wirtschaftsbeziehungen. Als ausgewiesener China-Experte ist er in verschiedenen wissenschaftlichen und wirtschaftspolitischen Gremien aktiv und war unter anderem Präsident der Euro-Asia Management Studies Association.

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Kontakt

Telefonisch erreichbar:  Mo bis Fr: 09 - 17 Uhr  |  Tel.: +49 89 23785861  |  Mail: info[at]china-stiftung.de

Vorstand: Fangfang Gao, Jakob Pöllath, Dirk Lupberger