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Die Stiftung ex oriente
 

Seit 2006 arbeitet die Stiftung ex oriente im Bereich der Sprach- und Kulturförderung sowie der Völkerverständigung. Ihrem Namen entsprechend beschäftigt sie sich dabei mit Deutschlands östlichen Nachbarn - von der Ukraine bis Japan und Korea.

Bei ihrem monatliche Jour Fixe mit Vorträgen und musikalischen und künstlerischen Beiträgen bietet sie eine Plattform zum ungezwungenen Kennenlernen. Die Themen der Vorträge reichen dabei von Kunst und Kultur über Geschichte bis zu Wirtschaft und Politik. Einen besonderen Schwerpunkt setzt ex oriente seit Beginn auf die Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur. Daher beschäftigen sich auch viele Vorträge mit China, doch auch Themen aus Japan, Korea, Ungarn und der Ukraine finden ihren Platz auf dem Jour Fixe.

Darüber hinaus unterstützt ex oriente den Chinesisch-Unterricht an bayrischen Schulen und Austauschprogramme zwischen bayrischen und chinesischen Schulen. So wurde es in Bayern sogar möglich, Chinesisch im Abitur als Wahlpflichtfach zu wählen.

Das Konfuzius-Institut steht seit 2009 im Mittelpunkt der Stiftungsaktivitäten seines deutschen Partners ex oriente. Im Institut finden Interessenten jeden Alters, mit und ohne Vorkenntnissen, einen geeigneten Sprachkurs. Auch Taiji, chinesische Malerei oder Kalligraphie stehen zur Auswahl. Das Institut ist auch als zertifiziertes Prüfungszentrum für den HSK-Test anerkannt.

Jakob Pöllath  
Stiftungsvorstand

222. Jour Fixe der Stiftung ex oriente

Klischee unter Verdacht: China und Chinesen in 50 Jahren Tatort

am 03. Juli 2026 um 19:30 Uhr im Konfuzius-Institut München oder via Zoom und im YouTube-Livestream 

Referentin: Prof. Dr. ZHOU Haixia

Der Tatort blickt inzwischen auf mehr als fünf Jahrzehnte Fernsehgeschichte zurück und wird oft als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen in Deutschland betrachtet. Doch welches Bild zeichnet die Kult-Krimireihe von China und den in Deutschland lebenden Menschen chinesischer Herkunft?

Anhand einer fundierten Analyse von Tatort-Folgen mit China-Bezug untersucht Prof. Dr. Zhou Haixia, welche Motive, Figuren und Erzählmuster die Darstellung Chinas und chinesischer Migrantinnen und Migranten geprägt haben. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach der Präsenz chinesischer Elemente, der Entwicklung von China-Geschichten im Laufe der Jahrzehnte sowie der Rolle von Klischees und Stereotypen. Der Vortrag zeigt, wie bestimmte Narrative die Wahrnehmung Chinas nachhaltig beeinflusst haben und wie sich diese im Wandel gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen verändert haben.

Über die Referentin

Prof. Dr. ZHOU Haixia ist Germanistin an der School of German Studies der Beijing Foreign Studies University (BFSU). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Interkulturellen Kommunikation sowie in der Analyse kultureller Wahrnehmungen und Identitätskonstruktionen im deutsch-chinesischen Kontext.

Mehr erfahren…

Links zu den Livestreams folgen noch.


Kontakt

Telefonisch erreichbar:  Mo bis Fr: 09 - 17 Uhr  |  Tel.: +49 89 23785861  |  Mail: info@china-stiftung.de

Vorstand: Fangfang Gao, Jakob Pöllath, Dirk Lupberger